Wildtier des Jahres 2018
Die Wildkatze (Felis silvestris silvestris)

Sie ist sehr scheu und überwiegend in der Dämmerung und nachts aktiv. So haben wir normalerweise wenig Chance, ihr über den Weg zu laufen. Wildkatzen leben in Laub- und Mischwäldern mit Lichtungen und Waldwiesen. Den Tag verschlafen sie gerne in bodennahen Baumhöhlen oder den Erdbauten von Dachs und Fuchs.
Bei Sonnenuntergang beginnt die Jagd. Je nach Angebot besteht ihr Nachtmahl aus Mäusen, Eidechsen, Fröschen und großen Insekten.

Wildkatzen haben ein grau bis bräunlich gefärbtes Rückenfell, die typische dunkle Linie in der Rückenmitte und einen buschigen Schwanz mit dunklen Ringen. Die Katzen sind Einzelgänger, die sehr große Aktionsräume nutzen. Das Streifgebiet der Kater ist bis zu 3000 Hektar groß, weibliche Katzen nutzen kleinere Räume.

Die Population ging durch intensive Bejagung und eine stärkere Bewirtschaftung der Wälder stark zurück. Zwischenzeitlich fast ganz verschwunden, zeigte sich 2013 in der Teninger Allmend* plötzlich ein Katzenkopf im Gebüsch – nachgewiesen eine Wildkatze.

* im Landkreis Emmendingen


Vogel des Jahres: Der Star
Lurch des Jahres: Der Grasfrosch
Fisch des Jahres: Der Dreistachlige Stichling
Schmetterling des Jahres: Der Große Fuchs
Spinne des Jahres: Die Fettspinne
Baum des Jahres: Die Esskastanie
Heilpflanze des Jahrs: Der Ingwer
Einzeller des Jahres: Die Tintinnen

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